Über die Gefahrenschwelle

Der Deutsch-Schweizer Dominic Nahr, 28, ist seit 2010 bei der renommierten Fotoagentur Magnum. Wie schon den Gründern Capa, Seymour, Rodger und Cartier-Bresson geht es auch den jungen Magnum-Fotografen darum, mit ihren Bildern von Krieg und Elend die Weltöffentlichkeit aufzurütteln. Auch sie haben heute die Botschaft: „Nie wieder Krieg!“

Es ist dieses aufgeregte Herzklopfen, was ihn antreibt, sagt Dominic Nahr, wenn er frühmorgens um fünf irgendwo auf der Welt auf einen Pick-Up steigt und nicht genau weiß, was ihn erwartet. Faszinierend sei für ihn, seine persönliche Gefahrenschwelle zu übertreten, denn dann funktioniere er plötzlich ganz von allein. „Wenn man in Kriegsgebieten arbeitet: Ich werde jemand Anderes, also ich fühle mich viel wohler.“

In der Ausstellung „Frontline – Die Macht der Bilder“ sind bis Januar im NRW Forum Düsseldorf Bilder von neun Magnumfotografen zu sehen. Historisches und Aktuelles im Vergleich.

In meinem Radio-Beitrag lernen wir den jungen Kriegsfotografen Dominic Nahr von einer sehr persönlichen Seite kennen.

http://wissen.dradio.de/journalismus-fotografieren-an-der-front.39.de.html?dram:article_id=12733

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