Es ist schon interessant, dass es doch immer wieder dieselben sozialen Phänomene zu geben scheint, bei neu erfundenen Medien-Technologien seit der Gutenberg- Galaxis. Es ist immer wieder die Sorge der Bewahrer, dass die alten Medien zugunsten der neuen verschwinden werden.

Mittlerweile haben wir aber gelernt, dass dem nicht so ist. Immer noch lesen Menschen Bücher, telefonieren eher selten mit Videotelefonen, hören immer noch gern Radio, schauen in die Röhre und sprechen sogar noch miteinander.

Das Phänomen, das hier gemeint ist, ist das der Übersättigung. Menschen werden nach einer Phase der totalen Begeisterung doch immer wieder der neuen Technologien mürbe und besinnen sich zurück auf die alten „Klassiker“.

Das passiert nun auch bei solchen Diensten, die das Veröffentlichen von Inhalten wie Texten, Bilder, Musik, Fotos und Videos im Internet ermöglichen.

Die Wachstumszahlen von Focus Live, Myvideo, Flickr, Last.fm sind rückläufig.

Könnte es vielleicht sein, dass die Nutzer doch keine langfristige persönliche Befriedigung aus der Herstellung und Beschäftigung mit User-Generated-Content herausziehen können?

Ein Verpuffen der anfänglichen Begeisterung?

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